
Der Staudengarten
Traumpartner gesucht......
Um im Beet optimal zur Geltung zu kommen, brauchen Blütenstauden den richtigen Partner an ihrer Seite.
Nur wenige Dauerblüher wie Palmlilie (Yucca) oder Bärenklau (Acanthus hungaricus) genügen sich selbst.
Für die anderen stellt sich die Frage: Welcher Nachbar passt zu mir? Bei der Suche nach dem Traumpartner für Ihre Lieblingsstaude kommt es nicht nur auf die Optik an.
Natürlich sollten die benachbarten Pflanzen in ihrer Blütenfarbe und -form miteinander harmonieren. Wichtig ist jedoch auch, auf ähnliche Wuchseigenschaften zu achten: Starkwüchsige Stauden wie die Indianernessel brauchen entsprechend kräftige Nachbarn wie Purpur-Sonnenhut, Goldrute (Solidago) oder Herbst-Astern.
Letztere blühen erst nach der Indianernessel, so dass dieses Paar nicht durch eine interessante Blütenkombination, sondern durch eine lange Blütendauer besticht.
Zierliche Stauden wie Glockenblumen (Campanula), Nelken (Dianthus) oder Sonnenröschen (Helianthemum) können sich wiederum nur dann ungestört entwickeln, wenn sich ihre Nachbarn nur wenig ausbreiten und keine kräftigen Ausläufer bilden.
Infrage kommen beispielsweise Rittersporn, Stauden-Phlox und Lein (Linum). Sorgen Sie für einen idealen Platz Nur am richtigen Standort bereiten Staudenkombinationen dauerhafte Freude: Hungerkünstler wie Alant und Schafgarbe fühlen sich auf trockenem Sand- oder Kiesboden wohl, die Sumpfstauden Mädesüß und Kreuzkraut (Ligularia) hingegen nur auf feuchtem Grund.
Sie gedeihen am passenden Platz besonders prächtig und für viele Jahre. Sonnenanbeter wie Margeriten oder Rittersporn wachsen zwar auch im lichten Schatten, blühen dort aber spärlicher. Schattenstars wie Herzblume und Silberkerze wiederum kommen nur dann mit einem sonnigen Standort klar, wenn sie regelmäßig gegossen werden.
Diesen Aufwand können Sie vermeiden, indem Sie schon bei der Beetplanung die Bedürfnisse der Pflanzen im Blick haben.




